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Auch Schulen können etwas bewegen

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit: Auch Schulen können etwas bewegen
Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit: Auch Schulen können etwas bewegen

Das Thema Nachhaltigkeit - beispielsweise beim Plastik - wird in unserem Alltag immer präsenter. Es gibt verschiedene Stellschrauben, an denen derzeit gedreht wird, um den Plastikverbrauch zu verringern: Q-Tipps und Strohhalme sollen bald standardmäßig ohne Plastik hergestellt werden, Plastiktüten im Supermarkt werden immer weniger und vieles mehr.

 

Was vielleicht nicht so viele Menschen in der Region wissen: Es gibt schon seit 2012 die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ (DAN), die sich umfassend mit einem nachhaltigeren Leben beschäftigen. Damals hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung anlässlich der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (Rio+20) diese besonderen Tage ins Leben gerufen. Im Jahr 2019 finden sie vom 30. Mai bis zum 5. Juni statt.

 

Ziel der Aktionstage ist es, dass die guten Ideen, die in Deutschland schon vielerorts vorhanden sind über die eigenen regionalen Grenzen hinweg bekannt werden. Das Thema Nachhaltigkeit soll auch in der breiten Masse Aufmerksamkeit finden und mehr Menschen dazu bewegen, nachhaltiger zu handeln. Seit 2015 finden die Aktionstage übrigens als Teil der Europäischen Nachhaltigkeitswoche statt. Man nimmt also ganz automatisch an der durch Deutschland, Frankreich und Österreich ins Leben gerufenen Initiative teil, gemeinsam mit Menschen aus ganz Europa.

 

Mitmachen kann jeder, der mit einer konkreten Aktion die Umsetzung der globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung unterstützt. Das können unter anderem Stiftungen, Kindergärten, Kirchen oder Privatpersonen, aber natürlich auch Schulen sein. Hauptsache, die Aktion hat einen Bezug zur „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen. Die Form des Engagements ist dabei egal, es können Podiumsdiskussionen, ein nachhaltiges Kochseminar oder eine Kleidertauschparty sein. Die BBS in Walsrode lädt beispielsweise alle Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler sowie die Öffentlichkeit ein, an diesen Tagen gemeinsam ein nachhaltiges Konzept für den Müll und die Verpflegung umzusetzen und das Leben im Überfluss zu stoppen. Mit dabei sind unter anderem ein Repair Cafe, ein Flohmarkt, eine Tauschbörse und auch das Kochen mit nicht genormten Lebensmitteln.

 

Weitere Beispiele und Inspirationsquellen finden sich hier

 

Weitere Infos und Anmeldung hier

 

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