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Energie im Fernsehprogramm

Energie im Fernsehprogramm

  09 / 2018    

Energie im Fernsehprogramm
Energie im Fernsehprogramm

Der September hat energietechnisch einiges zu bieten und steht zum Beispiel unter Strom. Was machen wir, wenn uns der Strom wegbleibt? Es werden unter anderem Szenarien vorgestellt, verschiedene Wege der Stromerzeugung und es gibt eine Sendung, in der der Zuschauer lernen kann, sein eigenes kleines Windkraftwerk zu bauen. Neben Strom setzen sich diverse Sendungen mit Klima, Klimawandel und Klimaschutz auseinander und vor allem: was kann jeder einzelne tun, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. All das und noch viel mehr zeigt der September und Oktober im TV.

 

12. Oktober, SWR, 11:15 Uhr: Planet Wissen – Blackout – Plötzlich ohne Strom (Wiederholung: WDR, 13:05 Uhr; ARD Alpha, 18:15 Uhr)

Inhalt: Plötzlich ist der Strom weg - überall! Elektrizität ist der Herzschlag unserer Gesellschaft. Aber was, wenn er aussetzt, für wenige Minuten, Stunden oder sogar Tage? Der Wirtschaftsinformatiker Mathias Dalheimer, spielt mehrere Blackout-Szenarien durch und zeigt, wie verwundbar wir sind. Der Psychologen Carl Vierboom erzählt, wie Menschen in einem solchen Katastrophenfall reagieren.

 

10. Oktober, SF, 9:50 Uhr: Strom: (Wiederholung: 11. Und 12. Oktober, 9:50 Uhr)

Inhalt: Kraftwerke gibt es viele. Je nach Energieform, die man zur Stromerzeugung verwendet, tragen sie eine andere Bezeichnung. Doch ob Wasserkraftwerk, Kernkraftwerk oder Kohlekraftwerk - eigentlich funktionieren alle nach demselben Prinzip.

 

10. Oktober: ARD Alpha, 9:45 Uhr: Wetter und Klima

Inhalt: Ohne fundamentale Kenntnisse über Wetter und Klima kann keine Wetterkarte verstanden, kein Wetterbericht interpretiert werden. Gerade in Zeiten des Klimawandels durch die Erderwärmung ist ein aktuelles Basiswissen aber zwingend erforderlich. Die Menschheit wird sich künftig verstärkt mit Wetterphänomenen und Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sehen. Was müssen die Schülerinnen und Schüler von heute wissen, um sich künftig verantwortungsbewusst verhalten zu können und die Entwicklung nicht noch weiter durch unangemessenes und nicht zeitgemäßes Verhalten negativ zu beeinflussen. Warum sind Wettervorhersagen weiterhin nicht genau und zuverlässig? Wie wird sich das Klima entwickeln, welche Folgen hat das für Deutschland?

 

09. Oktober, ZDF Info, 22:30 Uhr: Die Schätze der Erde – Kohle und Öl

Inhalt: Fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Erdgas haben die Industrialisierung ermöglicht. Autos, Flugzeuge, Licht und heißes Wasser sind positive Hervorbringungen der fossilen Brennstoffe. Es gibt jedoch auch eine dunkle Seite: Sie verschmutzen unseren Planeten. In dieser Folge wird Jagd gemacht auf neue Schätze, die uns erlauben, unsere Lebensweise beizubehalten, und die die Umwelt nicht belasten.

 

9. Oktober, ZDF Info, 18:45 Uhr: Planet e.: Risiko Elektroauto – Stromnetz am Limit?

Inhalt: Sie sollen das Klima retten, die Luft rein halten und die heimische Fahrzeugindustrie zukunftssicher machen. Für die Politik sind sie Hoffnungsträger im Kampf gegen steigende CO2-Werte und hohe Feinstaub- und NOx-Belastungen. Doch Experten warnen: Unsere Leitungsinfrastruktur droht durch den steigenden Stromverbrauch zu kollabieren und der Ausbau der fehlenden E-Infrastruktur kostet viel Geld. - Risiko Elektroauto - Stromnetz am Limit?

 

8. Oktober, SF, 9:00 Uhr: Klima macht Geschichte (Folge 1) (Nächster Teil: 9. Oktober)

Inhalt: Das Aussterben der Neandertaler, der Aufstieg des Römischen Reiches oder der Verlauf der Französischen Revolution: Seit jeher hat das Klima die Geschichte der Menschheit geprägt. Die Zusammenhänge, von der Eiszeit bis heute, sind erstaunlich.

 

7. Oktober, ZDF, 16:30 Uhr: Planet e.: Der Kampf gegen den Klimawandel – was kann ich tun?

Inhalt: Nach dem heißen Endlos-Sommer 2018 sind viele in Sorge: Ist der Klimawandel noch aufzuhalten? Welchen Beitrag muss jetzt die Politik leisten, und was kann jeder Einzelne tun? 100 Haushalte machen 2018 ein spannendes Experiment: Sie versuchen ein Jahr lang, den CO2-Ausstoß massiv zu reduzieren. Parallel arbeiten Forscher an der Frage, was Politik und Gesellschaft tun müssen, damit die Anstrengungen Einzelner nicht wirkungslos bleiben. Wieder ein sogenannter Jahrhundert-Sommer: Gerade haben wir es erlebt - Hitze und Trockenheit hatten Deutschland über Monate fest im Griff. Ein Zeichen dafür, dass der Klimawandel stattfindet - und auch für uns spürbare Folgen hat. Viele fragen, was sie ganz persönlich dazu beitragen können, damit die Klimaveränderungen nicht so dramatisch ausfallen wie befürchtet. Und ob ein kleiner Beitrag überhaupt zählt - angesichts des gewaltigen CO2-Ausstoßes der Industrie. Claudia Kemfert ist überzeugt: Das Weltklima hat nur eine Chance, wenn die Politik endlich mitzieht und sich gleichzeitig das Bewusstsein der Menschen ändert. Für effektiven Klimaschutz braucht es nicht 100 Familien, sondern Hunderte Millionen Menschen.

 

05. Oktober, 3sat, 21:00 Uhr: makro: Die Schattenseiten der E-Mobilität – Wirtschaft in 3sat (Wiederholung: 7. Oktober, 6:15 Uhr)

Inhalt: Weg mit Diesel und Benziner - her mit angeblich umweltfreundlichen Elektroautos. Das ist das Mantra von Politik und Medien. Doch auch die Elektromobilität ist nicht so "sauber", wie es scheint. Die notwendigen Rohstoffe für die Akkus sind knapp und stammen oft aus problematischen Quellen. Mehr als 30 Kilogramm Lithium stecken in jeder Autobatterie. - Die Schattenseiten der E-Mobilität

 

05. Oktober, 3sat, 21:00 Uhr: Macht e mobil?

Der Bau eines E-Motors braucht viel weniger Arbeit, als für einen Benziner oder Diesel nötig sind. Damit stehen hunderttausende qualifizierte Jobs auf dem Spiel. Es geht um die Arbeitsplätze in den großen Autokonzernen und um die Zulieferer. Die Deutschen führen im Automobilsektor und am Automobil hängen rund eine Million Jobs. Autoindustrie muss wählen: vorneweg oder in die Arbeitslosigkeit.

 

5. Oktober, SF, 9:55 Uhr: Strom – Energie aus Sonnenlicht

Inhalt: Elektrische Energie lässt sich auch aus Sonnenlicht gewinnen. Davon zeugen die vielen Solarzellen, die auf manchen Dächern anzutreffen sind. Die Zellen bestehen aus hauchdünnem Silizium und wandeln die Strahlungsenergie der Sonne nach dem sogenannten photovoltaischen Effekt in Strom um.

 

4. Oktober, ARD Alpha, 1:30 Uhr: alpha-centauri – Woher hat die Sonne ihre Energie?

Inhalt: Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher. Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

 

1. Oktober, ARD Alpha, 16:00 Uhr: Prognose unbeständig – Neues von Wetter und Klima – Bericht der neuen Fernseh-Urania (Wiederholung: 6. Oktober, 14:00 Uhr)

Inhalt: Kernthemen der Sendung sind die anstehende globale Erwärmung, Wetterprognosen und die dazu nötigen meteorologischen Forschungen. Trickdarstellungen veranschaulichen globale Wettergegebenheiten und den Treibhauseffekt. Bilder einer Schneekatastrophe auf Rügen dienen als Anschauungsmaterial von extremem Wetter, der milde Winter 1988/89 wird ebenfalls thematisiert. Der Hafen Mukran dient als Beispiel, welche Wirtschaftszweige von Wetterprognosen abhängig sind. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre sowie Treibhausgase im Allgemeinen werden als Ursache vom möglichen Klimawandel angesprochen. Zudem wird die paläografische Klimamodellierung anhand von Torf kurz thematisiert. Wissenschaftler vom Meteorologischen Dienst und der Meteorologischen Gesellschaft der DDR sowie ein sowjetischer Professor äußern sich über aktuelle Erkenntnisse und Maßnahmen zum Schutz der Erdatmosphäre.

 

30. September, KiKa, 7:00 Uhr: Checker Can – der Energie-Check (Wiederholung: 11. Oktober, 15:00 Uhr)

Inhalt: Der Energie-Check Energie brauchen wir jeden Tag: damit morgens die Glühbirne leuchtet, der Toaster toastet oder unter der Dusche das Wasser warm wird. Woher die Energie kommt, und was es mit dieser besonderen Kraft auf sich hat, findet Can heute im Energie-Check heraus. Dazu ist er in Wildpoldsried. Das Dorf gewinnt seinen ganzen Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser und Biogas. Mit Energieexpertin Susanne geht's es gleich hoch hinauf - 108 Meter muss der Checker auf eine Windkraftanlage klettern. Wie genau Wind zu Strom wird, finden Can und Susanne im Inneren der Anlage heraus. Denn dort befindet sich der Generator. Aber wie funktioniert der eigentlich genau? Um das besser zu verstehen, baut sich Can in der Checkerbude selbst einen. Auch aus Wasser lässt sich Strom gewinnen. Dafür trifft sich Can mit Engelbert im Wasserkraftwerk in Kempten. Wie bei einer Windkraftanlage muss sich auch hier was drehen: Eine Turbine, angetrieben von der Kraft des Wassers. Und wie aus Sonne Strom wird, checkt Can auf einem Wildpoldsrieder Hausdach, wo sogenannte Solarmodule Sonne in Strom verwandeln. Dort oben ist es auch Zeit für ein kleines Checker-Experiment: Funktioniert Sonnenenergie auch wenn die Sonne sich hinter Wolken versteckt?

 

26. September, SWR, 7:00 Uhr: Big Cities – Monterrey: Energie aus Müll

Inhalt: In der mexikanischen Millionenstadt Monterrey wird es immer schwieriger, die tausenden Tonnen Müll, die täglich produziert werden, zu entsorgen oder zu recyceln. Etwa 70 Prozent der Materialien sind wiederverwertbar wie Papier, Kunststoff oder Metall. Der Rest ist organischer Müll, von dem die Hälfte weiter genutzt werden kann. Öffentliche Behörden haben zusammen mit privaten Unternehmen ein neues Energiekonzept entwickelt: Der organische Abfall wird abgebaut und das dabei entstehende Methan genutzt, um zum Beispiel Motoren zu betreiben oder Strom zu erzeugen. Ein Beispiel, das Schule machen könnte, denn zahlreiche Millionenstädte haben mit wachsenden Müllproblemen zu kämpfen.

 

24. September, arte, 16:45 Uhr: Xenius: Mein eigener Strom – so lohnt sich das Mini-Kraftwerk daheim (Wiederholung: 25. September 5.45 Uhr)

Inhalt: Viele Menschen wünschen sich mehr Unabhängigkeit von teuren Stromanbietern, und die Chancen dafür stehen besser denn je. Dank sogenannter Kleinkraftwerke kann man heute schon autark von fossilen Energieträgern und Stadtwerken werden. "Xenius" will wissen, wie das gelingt und für wen sich ein eigenes Mini-Kraftwerk wirklich lohnt. Im Energieforschungspark Lichtenegg in Österreich treffen sich die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard mit Jonathan Schreiber, der Windräder mit Teilen aus dem Baumarkt selbst bastelt. Zusammen mit Jonathan und Kurt Leonhartsberger von der Fachhochschule Technikum Wien stellen die "Xenius"-Moderatoren eines von Jonathans Windrädern auf und testen, ob es mit kommerziellen Modellen mithalten kann. Ein Züricher Start-up hat aufgrund des Platzmangels in der Stadt ein Mini-Kraftwerk für die Dachkante entwickelt, das den Aufwind an Hausfassaden nutzt und in saubere Energie umwandelt. Wasserkraft gilt als besonders klimaschonend, doch herkömmliche Wasserkraftwerke bedeuten meist große Einschnitte in die Natur. Der Forscher Stéphan Guignard von der Universität Aix-Marseille will das ändern. Er hat eine Wasserturbine erfunden, die Fische und Gewässer schont und trotzdem effizient arbeitet. Ein Haus ohne Stromanschluss, nur versorgt durch erneuerbare Energien? Viele halten das in unseren Breitengraden für unmöglich. Doch das energieautarke Haus von Martin Schröferl zeigt, dass es geht. Extrem effiziente Solar- und Wärmepumpenanlagen und eine besonders gute Dämmung sorgen dafür, dass der Ingenieur auch im Winter genügend Strom und Wärme zur Verfügung hat.

 

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