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Energie im Fernsehprogramm

Energie im Fernsehprogramm

  11 / 2018    

Energie im Fernsehprogramm
Energie im Fernsehprogramm

Das Fernsehprogramm im November und Dezember dreht sich vor allem um das Thema Klima. Es geht vorrangig darum, welche Chancen für das Stoppen des Klimawandels bestehen. Es werden Einblicke gegebene in verschiedene Maßnahmen zum Klimaschutz, von Aktionen für die Energiewende bis hin zu nachhaltigem Leben und nachhaltiger Architektur. Deutlich wird jedoch auch, wie sich die Welt durch den Klimawandel verändern und was besondere Klimakiller sind.

 

30. November, 3sat, 21:00 Uhr: Makro: Prima Klima? – Wirtschaft in 3sat (Wiederholung: 2. Dezember, 6:15 Uhr)

Inhalt: Keine Kompromisse: Im Kampf gegen die Klimaerwärmung fordert der Weltklimarat drastische Maßnahmen. Im Fokus steht der CO2-Ausstoß. Beim Straßenverkehr hat sich die EU gerade zu einem Kompromiss durchgerungen. Die Autoindustrie in Europa muss sich auf schärfere Klimaschutzvorgaben einrichten. Die Sendung fragt nach, wie es bei Energie, Industrie, Flugverkehr und Landwirtschaft aussieht. - Prima Klima?

 

30. November, ARD alpha, 9:45 Uhr: Energie im 21. Jahrhundert – Auf dem langen Weg der Wende

Inhalt: Das Zeitalter des Erdöls geht zu Ende. Woher die Energie für Verkehr, Wohnen und Industrie in Zukunft kommen kann, dazu gibt es zwar viele Ideen, aber ohne einen Wandel im Umgang mit Energie werden sie nicht funktionieren. Zum Beispiel bei der individuellen Mobilität: 50 Millionen Autos fahren allein in Deutschland mit Diesel und Benzin. Elektro-Mobile sollen sie ablösen. Wie das gehen könnte und welche enormen Aufgaben dabei bewältigt werden müssen, zeigt sich etwa in der bayerischen Modellregion für E-Mobilität Garmisch-Partenkirchen. Das Zeitalter des Erdöls geht zu Ende. Woher die Energie für Verkehr, Wohnen und Industrie in Zukunft kommen kann, dazu gibt es zwar viele Ideen, aber ohne einen Wandel im Umgang mit Energie werden sie nicht funktionieren. Zum Beispiel bei der individuellen Mobilität: 50 Millionen Autos fahren allein in Deutschland mit Diesel und Benzin. Elektro-Mobile sollen sie ablösen. Wie das gehen könnte und welche enormen Aufgaben dabei bewältigt werden müssen, zeigt sich etwa in der bayerischen Modellregion für E-Mobilität Garmisch-Partenkirchen.

 

28. November, SF, 23:00 Uhr: Der Bauer und das Klima (Wiederholung: 29. November, 5:15 Uhr, 3. Dezember, 11:20 Uhr)

Inhalt: Was hat ein Bauer in Kenia mit der UN-Weltklimakonferenz zu tun? Im Film von Julia Dahr sehr viel. Die junge Norwegerin hat Kisilu Musya kennengelernt und sein Engagement gegen die Klimaerwärmung mit der Kamera dokumentiert. Eines Tages wird der Klein-Bauer nach Paris an die Konferenz eingeladen.

 

28. November, WDR, 22:15 Uhr: Die Story – Kohle oder Klima – Angst um die Zukunft

Inhalt: Die Dokumentationen dieser Reihe sind sowohl ein journalistisches als auch ein filmisches Produkt. Die Eckpfeiler sind gute Recherche, ein klarer Erzählstil und berührende Themen. Beispielhaft für eine Entwicklung, für ein Phänomen der Gesellschaft, wird hier jeweils ein "Fall" erzählt.

 

27. November, SWR, 20:15 Uhr: Betrifft – Der Klimacheck – Wie verändert sich die Natur? (Wiederholung: 30. November, 1:20 Uhr)

Inhalt: Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel hat bereits dramatische Auswirkungen im Südwesten. Nach dem heißen Sommer 2018 dürfte auch Skeptikern klar sein, dass das alles erst der Vorgeschmack auf die Folgen der Erderwärmung ist. Der Biologe Axel Wagner geht im Südwesten auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung.

 

26. November, SWR, 11:15 Uhr: Planet Wissen – Es geht auch anders – Selbstbestimmt und nachhaltig leben (Wiederholung: WDR, 13:05 Uhr; ARD alpha, 18:15 Uhr; 27. November, ARD Alpha, 4:30 Uhr; 11:00 Uhr; rbb, 15:00 Uhr, 2. Dezember, ARD alpha, 12:00 Uhr)

Inhalt: Verzicht aufs Handy, raus aus der lauten Stadt und kein eigenes Auto: Für die rund 150 Bewohner des Öko-Dorfs "Sieben Linden" ist das Normalität. Sie haben sich für ein sozial und ökologisch nachhaltiges Leben entschieden. Selbstversorgung aus dem eigenen Garten, Häuser aus Strohballen, Komposttoiletten und eine eigene Pflanzenkläranlage bestimmen ihren Alltag. "Planet Wissen"-Moderator Jo Hiller will wissen, wie sich dieses Leben anfühlt. Zwei Tage verbringt er im Dorf und lernt Bewohner kennen, die sich aus unterschiedlichsten Gründen für einen alternativen Lebenstil entschieden haben.

 

25. November, Arte, 16:30 Uhr: Nachhaltige Architektur – Brandlhuber – Bestand und Beton

Inhalt: Ob aus Abbruchstein oder Stroh, ob Öko-Hightech oder Materialminimalismus - die spannendsten Entwicklungen in der Architektur spielen sich heute jenseits von schillernden Protzbauten ab: Nachhaltiges Bauen ist ökologisch, zukunftsweisend und schön. Die Reihe zeigt ganz unterschiedliche Arbeiten international renommierter Architekten, denen allen es bei ihren Bauten um Anmut und Menschlichkeit geht. Nachhaltigkeit radikal begreifen, fantasievoll umsetzen und mit einem Bestand arbeiten, den andere für unbrauchbar halten, dafür steht der Architekt Arno Brandlhuber. Bei all seinen Arbeiten bedenkt er die gesamte Energiebilanz, vom ersten investierten Euro bis zur letzten eingesparten Dämmplatte.

 

24. November, ZDFinfo, 11:15 Uhr: Klimakiller Holzkohle

Inhalt: Holzkohle ist ein brandheißes Thema, auch mit Blick auf den Klimawandel. Der Film zeigt, wie in Nigeria und im Kongo Holzkohle erzeugt und gehandelt wird und wie sie in die EU gelangt. Die Europäer nutzen jährlich 800 000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent kommen aus dem EU-Ausland. In den Säcken steckt oft Kohle aus Tropenholz, dessen Einfuhr in die EU strengen Auflagen unterliegt. Bei der Kohle gibt es diese Auflagen bisher noch nicht. Weltweit kochen und heizen 2,7 Milliarden Menschen mit Holz beziehungsweise Holzkohle. Der Ausstoß von Klimagasen ist dabei enorm. Pro Jahr werden 55 Prozent des globalen Holzes als Brennstoff verwendet. Die Auswirkungen sind enorm. Allein Nigeria - das Holzkohle fast ausschließlich für den Export herstellt, weil im Land viel mit Kerosin gekocht wird - verlor in der Zeit von 1990 bis 2005 36 Prozent seiner Wälder. Zurzeit sind noch zwölf Prozent des Landes mit Wald bedeckt - doch die Kohleproduktion zieht weiter an. 350 000 Hektar fruchtbares Land gehen hier jährlich verloren. Laut UN ist die Kohleproduktion eine der Hauptursachen für die Entwaldung Afrikas und - eng damit verbunden - für die massive Verschlechterung der Bodenqualität und das steigende Risiko von Ernteausfällen. Wissenschaftler des Hamburger Thünen-Instituts beweisen in dem Film, dass auch in "sauberer" handelsüblicher Holzkohle Tropenholz steckt. Mitarbeiter von "The Forest Trust" und des WWF erklären die Handelswege der Holzkohle und die klimatischen Auswirkungen der Abholzung.

 

21. November, 3sat, 12:30 Uhr: Der Klimaforscher

Inhalt: Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. "Reporter" hat ihn nach Grönland begleitet, wo sein Team Eisbohrkerne gewinnt. Deren Analyse soll ihnen helfen, vergangene und zukünftige.

 

20. November, Arte, 23:10 Uhr: Vor uns die Sintflut – Klimaflüchtige in Bangladesch (Wiederholung: 23. November, 10:45 Uhr)

Inhalt: Durch den Anstieg der Fluss- und Meeresspiegel wird Bangladesch in den nächsten 30 Jahren 17 bis 20 Prozent seiner Landmasse verlieren, sagen Experten voraus. Das bedeutet, dass 25 bis 30 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen. Schon heute stranden täglich Tausende in den Slums von Dhaka, weil sie ihr Haus und ihr Land durch die Wassermassen verloren haben. Für Klimaforscher erst der Anfang einer weltweiten Entwicklung.

 

20. November, Arte, 22:10 Uhr: Klimafluch und Klimaflucht – Massenmigration – Die wahre Umweltkatastrophe (Wiederholung: 23. November, 9:45 Uhr)

Inhalt: Der Tschadsee in der Sahelzone ist seit den 60er-Jahren wegen der zunehmenden Hitze bereits um 90 Prozent geschrumpft. Die rund 40 Millionen Menschen, die von ihm leben, werden bald in Richtung Süden migrieren müssen. Laut einigen Experten ist es schwer vorherzusehen, wie viele Menschen bis zum Jahr 2050 zu Klimaflüchtlingen werden. Manche sprechen von mehreren Hundert Millionen.

 

19. November, rbb, 6:05 Uhr: Kinder stellen Fragen – Klimawandel in der Arktis

Inhalt: Die Polarforscherin Dr. Sina Muster vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam nimmt die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Voltaireschule mit auf eine Forschungsreise in die Arktis. In der Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam erzählt sie von ihren eigenen Reisen dorthin und ihrer Arbeit zur Klimaforschung.

 

19. November, ZDF, 3:15 Uhr: Klima macht Geschichte

Inhalt: 1. Staffel, Folge 1: Bereits zur Zeit der ersten Menschen stellt ein Klimawandel den Menschen auf eine existentielle Prüfung. Im Kräftemessen mit dem Klima verhilft nur die Fähigkeit, seine Ernährung umzustellen, dem Homo Sapiens zum Siegeszug. Mit dem Anbruch der Warmzeit werden paradiesische Zustände erneut zur Bedrohung. Als die Sintfluten das Gesicht des Planeten verändern, und Trockenheit die Wüsten der Welt wachsen lässt, verliert der Mensch seinen Lebensraum. Doch er nutzt seine Chancen, und aus Klimaflüchtlingen entstehen die ersten Hochkulturen der Welt.

 

18. November, MDR, 22:00 Uhr: Trocknen wir aus? Wie das Klima unsere Heimat verändert

Inhalt: Wochenlang gab es keinen Regen, dafür über Monate hinweg brütende Hitze. Der Sommer 2018 brachte extreme Wetterlagen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bisher kaum ein Mensch in diesem Ausmaß hierzulande erlebt hat. Doch in Zukunft könnten sie zur Normalität werden. Was bedeutet diese Entwicklung? Und wie werden wir uns anpassen müssen? Diesen Fragen hat sich MDR WISSEN in einem großangelegten Multimedia-Projekt angenommen und dafür mit Wissenschaftlern die Klimadaten mehrerer Jahrzehnte ausgewertet. Daraus sind zwei Dinge entstanden: Die TV-Dokumentation "Trocknen wir aus? Wie das Klima unsere Heimat verändert", die am Sonntag, den 18.11.2018 um 22 Uhr im MDR ausgestrahlt wird und schon vorher auf mdr-wissen.de zu sehen ist. Dort können die Nutzer außerdem in einer interaktiven Klimakarte Mitteldeutschlands erkunden, wie sich das Klima in ihrer Heimat von der Vergangenheit bis heute entwickelt hat - und mit welchen Zukunftsaussichten sie rechnen müssen. Es sind diese Aussichten, die der Film aufgreift – aus verschiedenen Städten in Deutschland.

 

18. November, Arte, 16:00 Uhr: Nachhaltige Architektur – Wang Shu – Tradition und Zukunft

Inhalt: Ob aus Abbruchstein oder Stroh, ob Öko-Hightech oder Materialminimalismus - die spannendsten Entwicklungen in der Architektur spielen sich heute jenseits von schillernden Protzbauten ab: Nachhaltiges Bauen ist ökologisch, zukunftsweisend und schön. Die vierteilige Reihe zeigt ganz unterschiedliche Arbeiten international renommierter Architekten, denen allen es bei ihren Bauten um Anmut und Menschlichkeit geht. Wang Shu liefert ein revolutionäres Gegenmodell zum Baurausch in China: Wo Megastädte aus dem Boden gestampft werden, lässt er sich Zeit, nimmt Rücksicht auf Mensch und Natur. Aus den Abbruchsteinen zerstörter Dörfer lässt Chinas einziger Pritzker-Preisträger betörende Architektur entstehen.

 

18. November, Arte, 5:45 Uhr: Nachhaltige Architektur – Stroh – Natur und Hightech (Wiederholung: 16:30 Uhr)

Inhalt: Architektur aus Strohballen erlebt einen Boom und im Osten Frankreichs finden sich besonders ambitionierte Architekten und Bauherren dafür. Dort steht das erste öffentliche Strohgebäude Frankreichs, dort überrascht das höchste Strohhaus der Welt, ein achtstöckiger Sozialbau, und dort wurde jüngst die erste Kirche aus Stroh eingeweiht. Dabei überzeugen Gebäude aus Stroh nicht nur durch unschlagbare Umweltwerte, hohen Wohnkomfort und Energiesparen. Sie entwickeln auch zunehmend ihre eigene oft originelle Architektursprache, in der Natur und Hightech zusammenkommen.

 

17. November, ZDF, 17:35 Uhr: plan b: Smart Cities – Nachhaltig leben in der Stadt (Wiederholung: 22. November, 4:45 Uhr)

Inhalt: Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Bis 2050 werden es weitere 2,5 Milliarden sein. Die Herausforderungen an Stadtplaner, Bürokratie und Verwaltung nehmen zu. Denn mit der Zunahme an Menschen kommen auch mehr Autos, viel mehr Müll und eine erhebliche Geräuschkulisse in die Städte. Kann eine Umstrukturierung unserer Städte in nachhaltige, effiziente Smart Cities die nötige Lebensqualität gewährleiten? Im Süden von Hessen entsteht eine Smart City. Darmstadt rüstet sich für die Zukunft und ist schon heute in vielen Bereichen Vorreiter. 2017 hat die Wissenschaftsstadt einen Wettbewerb und damit reichlich Fördergelder gewonnen, darf sich nun Digitalstadt nennen. Vorreiter für die vernetzten Städte der Zukunft sind die Skandinavier. Juan Carlos Escudero arbeitet seit über 20 Jahren als Umwelt- und Stadtmanager an eben solchen Projekten für die Zukunft seiner Stadt. "Mein Ziel ist es, die Stadt den Menschen zurückzugeben. Im letzten Jahrhundert wurden alle Städte für das Auto geplant. Und Autos haben den Großteil des öffentlichen Raums eingenommen.

 

16. November, ZDFinfo, 00:00 Uhr: Die Gen-Revolution – Bio-Roboter und lebende Fabriken

Inhalt: Bio-Ingenieure haben mittlerweile kleine Fabriken mit genetisch veränderten, lebenden Organismen entwickelt, die gewünschte Chemikalien und Arzneimittel synthetisch erzeugen. Dabei werden die genetisch veränderten Mikroben patentiert. Was hat diese Art der Produktion für Konsequenzen? Die noch nicht absehbaren Auswirkungen dieser neuen Produktionsweise könnten für unsere Welt dramatisch sein.

 

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