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Energie im Fernsehprogramm

Energie im Fernsehprogramm

  01 / 2019    

Energie im Fernsehprogramm
Energie im Fernsehprogramm

Die kommenden Wochen können im TV in drei große Bereiche unterteilt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Sendungen rund um Strom/ Energie, Klima sowie ökologische Fragen. Besonders interessant sind zwei Reportagen: 1. über ein Blackoutszenario (vollständiger Stromausfall) und 2. über die Versorgung von Strom und Energie in Metropolen. Auf alternative Energiegewinnungsmöglichkeiten durch Solar sowie Elektromobilität (auch für Flugzeuge) wird ebenfalls eingegangen. Im zweiten Bereich, Klima, geht es vor allem um klimafreundliches Leben, Klimaforschungen und den Klimawandel. Auch hier werden Energieträger wie Kohle aufgegriffen und Gefahren aufgezeigt. Mit ökologischen Fragen beschäftigen sich Sendungen, die Öko-Sprit, unseren ökologischen Fußabdruck sowie das Öko-Siegel in den Fokus stellen. Der Februar bringt also jede Menge Energie ins Fernsehprogramm.

 

5. Februar, HR: 21:45 Uhr: Klimafreundlich leben – ein Familienexperiment

Inhalt: Familie Steingässer will ihr Leben umkrempeln. Der Grund ist eine Reise, die die sechsköpfige Familie aus Malchen im Odenwald durch die ganze Welt führte: Sie besuchten Regionen, die heute schon stärker vom Klimawandel betroffen sind als Deutschland - von Grönland über die Alpen bis nach Afrika. Dort haben sie hautnah die Folgen der Erderwärmung erlebt. Das hat sie so erschüttert, dass Jana und Jens Steingässer und ihre vier Kinder Frieda, Mio, Hannah und Paula ihr Leben ändern wollen. Zurück im Odenwald ist das neue Familien-Motto: klimafreundlich leben und den eigenen Kohlendioxid-Fußabdruck so klein wie möglich halten. Die Steingässers starten ein Familienexperiment: Jeder darf vorschlagen, was im Familienalltag anders werden soll oder worauf sie künftig verzichten wollen. Die Kinder wollen Plastik vermeiden. Seitdem sind bei den Steingässer Verpackungen tabu. Das bedeutet mehr Arbeits- und Zeitaufwand: Die Familie baut viel Gemüse selbst an und kauft Lebensmittel im Bio- oder Unverpacktladen. Als nächstes werden Urlaubsflüge gestrichen, denn Fliegen verursacht besonders viele Treibhausgase. Und auf den Tisch kommt mittlerweile kein Fleisch mehr, denn auch das verursacht Kohlendioxid. Besonders ungemütlich wird der Winter, denn das Haus wird auf nur 19 Grad beheizt. Statt dafür einfach die Heizung aufzudrehen, hacken die Steingässers Holz für ihren sparsamen Speicherofen. Schaffen sie es, durch die kalte Jahreszeit zu kommen? Auch das Leben ohne eigenes Auto ist eine Herausforderung, denn vor allem die Kinder haben viel vor. Und aus dem Tausend-Seelen-Dorf, in dem sie wohnen, sind die Wege weit - zur Schule, zum Sport, zum Einkaufen, zum Kindergeburtstag. Kann die Familie all das mit dem Fahrrad bewerkstelligen? Oder geht es doch nicht ganz ohne Auto? Die Lebensumstellung ist zur Leidenschaft der Steingässers geworden.

 

4. Februar, 3sat, 13:15 Uhr: Der Klimaforscher

Inhalt: Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker. Stocker ist Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Stocker bekannt, als er 1998 begann, an den Berichten des "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC) mitzuwirken und zehn Jahre später Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe I wurde. Wenn es ums Klima geht, fragen die Medien gerne Stocker - und Stocker gibt gerne Auskunft. 2015 war er auf dem Sprung nach ganz oben: Der Bundesrat schlug ihn als Nachfolger von Rajendra Pachauri für den IPCC-Vorsitz vor. Stocker unterlag dem Südkoreaner Hoesung Lee. Der Reporter Simon Christen hat Stocker nach Grönland begleitet, wo sein Team Eisbohrkerne gewinnt. "Das ist ein einmaliges Klimaarchiv", sagt Stocker, "so können wir die Zusammensetzung der Atmosphäre, die Konzentration der Treibhausgase, sogar die natürlichen Klimaschwankungen der letzten 100 000 Jahre messen." Das alles helfe ihnen, vergangene und zukünftige Klimaveränderungen zu modellieren.

 

3. Februar, ZDF: 16:30 Uhr: Planet e.: Wende im Tank – Öko-Sprit aus dem Labor

Inhalt: Das Umweltmagazin mit Fakten, Einblicken und Informationen zu Themen aus Natur, Service und Politik. Außerdem: Tipps für die Freizeit und den Alltag. - Wende im Tank - Öko-Sprit aus dem Labor.

 

31. Januar, Phoenix, 21:00 Uhr: Kohle oder Klima – Angst um die Zukunft (Wiederholung: 1. Februar, 1:30 Uhr, 7:45 Uhr; 2. Februar, 12:15 Uhr; 3. Februar, 4:30 Uhr)

Inhalt: Der Konflikt um den Hambacher Forst ist längst über die einfache Konfrontation zwischen Braunkohlelobbyisten und Klimaschützern hinausgewachsen. Bei den Auseinandersetzungen um dieses letzte Stück jahrhundertalten Waldes am Rande einer gigantischen Braunkohlegrube stehen sich die Welt von morgen und die Welt von gestern gegenüber.

 

30. Januar, NDR, 18:15 Uhr: Wie geht das? Unter Strom – Energie für die Metropole (Wiederholung: 1. Februar, 11:30 Uhr)

 

Inhalt: Im Sommer 2018 legten Stromausfälle weite Teile Hamburgs und Schleswig-Holsteins lahm, und das über Stunden. Bei Stromnetz Hamburg schrillen dann die Alarmglocken. In der Leitstelle, die für die Zuverlässigkeit des Stromnetzes verantwortlich ist, tun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles, um die Unterbrechung zu lokalisieren. Maximal 45 Minuten sollte so eine Unterbrechung dauern.

 

30. Januar, ARTE, 11:20 Uhr: Der Elektroflieger – Mit Strom in die Luft

Inhalt: Vor etwa hundert Jahren verhalf der Verbrennungsmotor Flugzeugen zum Durchbruch. Ein Meilenstein war seinerzeit der erste wagemutige Flug über das Mittelmeer, der dem französischen Flugpionier Roland Garros gelang. Jetzt steht ein neuer Umbruch bevor: Der Elektroantrieb für Flugzeuge steht kurz vor seiner Alltagstauglichkeit. Sowohl die großen Konzerne als auch engagierte Pioniere arbeiten an diesem Antrieb der Zukunft. Sie wissen, dass der Treibstoff für Verbrennungsmotoren immer knapper und teurer werden wird und Alternativen entwickelt werden müssen. So versuchte gerade die "Solar Impulse" des Schweizer Abenteurers Bertrand Piccard die Welt zu umrunden, und auch der Großkonzern Airbus hat ein kleines Spezialflugzeug mit elektrischem Antrieb entwickelt. Der Luftfahrtingenieur Calin Gologan hat ein besonders ehrgeiziges Ziel. Er will das erste alltagstaugliche Serienflugzeug mit Elektromotor entwickeln und verkaufen Kann dieses Projekt ohne Unterstützung eines Großkonzerns gelingen?

 

28. Januar, RBB, 5:35 Uhr: Plötzlich dunkel – Die Wahrheit über Stromausfall

Inhalt: Während wichtige Gebäude wie zum Beispiel Krankenhäuser mit einer Notstromversorgung ausgestattet sind, sieht es für die meisten Wohnhäuser düster aus. Sven Oswald erfährt in "Die Wahrheit über Stromausfall", wie man sich auf einen Blackout richtig vorbereitet, was man tut, wenn es so weit ist und wie ein altes DDR-Kraftwerk mit Hilfe eines "Schwarzstarts" den Strom zurückbringen könnte.

 

23. Januar, ARD Alpha, 22:10 Uhr: Der ökologische Fußabdruck (Wiederholung: 24. Februar: 14:53 Uhr)

Inhalt: Tobias ist ein netter Typ. Der 20-jährige lebt im mittelfränkischen Rosstal, hat das Abi in der Tasche und will Geografie studieren. Aber Tobias hat eine andere Seite. Eine dunkle Seite. Sein furchtbares Geheimnis: Er zerstört die Welt. Dafür braucht Tobias keine Eiskanonen, Atomraketen oder rote Materie wie die Super-Schurken aus den Hollywood-Streifen. Seine Waffen sind legal: Papas Auto, sein Motorroller und ein Flugticket pro Jahr. Denn Tobias verbraucht mehr Ressourcen, als ihm zustehen würden, wenn alles auf der Welt gerecht verteilt wäre. Und er ist nicht allein: Allein in Deutschland unterstützen ihn 80 Millionen Menschen. Sie fahren mit 43 Millionen Autos durchs Land, stehen dabei jährlich 600.000 Kilometer im Stau. Ob Kurz- oder Langstrecke: Rund 96 Millionen Flugreisen treten allein die Deutschen pro Jahr an. Und: sie stechen in See. 1,8 Millionen deutsche Kreuzfahrturlauber unterstützen Tobias. Dabei sind die Deutschen nur eine von vielen Zellen eines riesigen Netzwerkes. Amerika, Europa, Asien: überall in der Welt arbeiten viele Menschen wie Tobias an der globalen Zerstörung. Klimaerwärmung, Armut in der Dritten Welt, Artenstreben zeigen: der Plan scheint zu glücken.

 

23. Januar, ARD Alpha, 21:45 Uhr: Newton – Elektromobilität im Praxis-Test (Wiederholung: 24.Februar, 14:30 Uhr)

Inhalt: Interessante wissenschaftliche Ergebnisse aus Österreich und der ganzen Welt, Wissen mit Aha-Effekt und spannende Experimente.

 

22. Januar, SWR, 21:00 Uhr: Tesla unter Strom – Der Kampf um die Zukunft ohne Autos

Inhalt: Tesla ist der gesamten Autobranche davongefahren. Allen voran der wie ein Popstar bejubelte Tesla-Chef Elon Musk. Doch der schillernde Chef und sein Unternehmen selbst geraten immer mehr unter die Räder. Mitarbeiter berichten von fragwürdigen Arbeitsbedingungen und chaotischen Zuständen. Die Produktion stockt, die Verluste wachsen und die Lichtgestalt Elon Musk bekommt Schatten. Alle großen Automarken arbeiten unter Hochdruck am Tesla-Killer, vorne mit dabei: Porsche. Bislang ist nur wenig über den neuen Elektroporsche Taycan bekannt. Der Film zeigt, wie gefährlich der neue Elektroporsche für Tesla werden kann. Zudem haben Porsche und andere klassische Autobauer noch einen Trumpf: Sie beherrschen die Massenproduktion von Autos, während Tesla grade da schwächelt. "Die Story im Ersten" zeigt auch, wie viel unbekannte deutsche Hilfe im Stromauto aus den USA steckt. Und wie bereitwillig Elon Musk auf deutsches Knowhow setzt, ebenso wie die neue chinesische Konkurrenz. Auch wenn es auf der Straße noch kaum sichtbar ist: Das Rennen um die Zukunft des Autos ist in der heißen Phase.

 

18. Januar, ZDF info, 19:30 Uhr: Blackout – Deutschland unter Strom

Inhalt: Droht uns die totale Vernetzung, und sind wir gegen Cyber-Attacken gewappnet? Was passiert, wenn der totale Blackout eintritt? Wasser, Heizung, Verkehr - nichts geht mehr. Wie wahrscheinlich ist ein solcher Blackout? Wie gut sind Institutionen wie Krankenhäuser oder Atomkraftwerke vorbereitet? Eine Spurensuche, die manchmal klingt wie Science-Fiction, aber doch sehr real ist. Auf der einen Seite setzen die europäischen Stromversorger auf sogenannte Smart Grids: intelligente, vernetzte Stromsysteme, digitale Stromzähler, fernablesbar, aber auch fernsteuerbar - nahtlose Kommunikation über das Internet. Doch wie sicher ist das? Welche Lücken bestehen? Und können Zufälle oder gezielte Hackerangriffe zum Super-GAU führen?

 

17. Januar, ARD Alpha, 9:30 Uhr: Natur und Technik – Energiespender Sonnenlicht

Inhalt: : Die Sonne als wichtigste Energiequelle der Erde steht im Mittelpunkt dieser Folge. Ein Überblick über die Formen der Sonnenenergie un die dazugehörigen Umwandlungsprozesse zeigt, dass praktisch kein Lebensvorgang auf der Erde ohne Energie von der Sonne denkbar ist. Anhand von Beispielen aus der Tier- und Pflanzenwelt werden verschiedene Strategien zur Nutzung des Sonnenlichts vorgestellt und mit technischen Lösungen verglichen, die der Mensch entwickelt hat, um die Sonnenenergie für seine Zwecke einzusetzten. Alle Fächer, alle Jahrgangsstufen: Wir bieten Multimedia-Begleitprogramme zu den Sendungen des Schulfernsehens - mit Fakten zum Thema, didaktischen Hinweisen, Arbeitsblättern, Videos und vielem mehr.

 

 

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